Sascha Kokot

Ferner

Sascha Kokots Gedichte führen uns hinter die kühlen, verspiegelten Oberflächen der Gegenwart. Wo sich die Kontinentalplatten bewegen, die Unruhe in den Steinen rumort und in der Tiefe Brände schwelen, eröffnet sich ein Blick auf die Bruchstellen unserer Zeit, auf Menschen, die ebenso gut Gespenster sein könnten.

Ferner – das ist der Ort, wo das Werden ins Verfallen übergeht, wo die Zukunft austreibt und zu wuchern beginnt.

In klaren, nüchternen Versen entwirft Sascha Kokot Szenarien des Verschwindens und des Neubeginns – mit der Gewissheit, dass Lücken und Fehlstellen uns weit mehr über unsere Welt und ihre Möglichkeiten erzählen als alles tatsächlich Vorhandene.

Kokots Gedichte mit ihrer melancholischen Zugewandtheit führen direkt unter die dünne Haut der Dinge und Erscheinungen – präzis arbeitende Sonden, die Bilder von großer Einprägsamkeit versenden.
Daniela Danz

edition AZUR, Dresden 2017
88 Seiten, Taschenbuch, 17,90 EUR
ISBN: 978-3-942375-29-0

Presse

Die Gedichte schärfen den Blick, auch wenn sie es mir nicht leicht machen. Sie zwingen mich hinein- und nicht darüberzulesen. Sprachkunst, herausgegeben in einer wunderschönen Ausgabe!
Gallus Frei-Tomic - literaturblatt.ch

Sascha Kokots Gedichte sind elementare Gewalten, die sich beim Lesen gletscherzungenartig tief eingraben und eine gespenstische Leere hinterlassen.
Peter Neumann - Stadtmagazin »kreuzer«, Leipzig

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